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	<title>Fossilien</title>
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	<description>Geologie und Archäologie</description>
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		<title>Mythos Megalodon &#8211; die Geschichte der Riesenhaie</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 08:20:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Jones</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Megalodon]]></category>
		<category><![CDATA[Riesenhai]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="300" height="300" src="http://www.fossilien.in/wp-content/uploads/2011/12/VMNH_megalodon-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Megalodon" title="Megalodon" /></p>Der Megalodon (Carcharocles megalodon) ist eine Legende, ein Mythos, von dem seit Jahrhunderten immer wieder in Geschichten erzählt wurde. Lange Zeit schienen diese Märchen nur einen sehr geringen Wahrheitsgehalt zu haben, seit einiger Zeit jedoch, gilt die Existenz des Megalodon als erwiesen. Er gehört zur Gattung der Makrelenhaie und ist somit ein enger Verwandter des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="300" height="300" src="http://www.fossilien.in/wp-content/uploads/2011/12/VMNH_megalodon-300x300.jpg" class="attachment-medium wp-post-image" alt="Megalodon" title="Megalodon" /></p><p><img src="http://www.fossilien.in/wp-content/uploads/2011/12/VMNH_megalodon-300x300.jpg" alt="" title="Megalodon" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-23" /><strong>Der Megalodon (Carcharocles megalodon) ist eine Legende, ein Mythos, von dem seit Jahrhunderten immer wieder in Geschichten erzählt wurde. Lange Zeit schienen diese Märchen nur einen sehr geringen Wahrheitsgehalt zu haben, seit einiger Zeit jedoch, gilt die Existenz des Megalodon als erwiesen. Er gehört zur Gattung der Makrelenhaie und ist somit ein enger Verwandter des berüchtigten Weißen Haies, der in vielen Filmen und Büchern eine große Rolle spielt.</strong></p>
<p><span id="more-22"></span></p>
<h2>Ein wahrer Gigant unter den Haien</h2>
<p>Der Megalodon lebte vermutlich in dem Zeitraum zwischen 20 Millionen und 11.000 Jahren vor unserer Zeit, ist demnach also noch nicht lange ausgestorben. Zuerst schätzten Wissenschaftler den <a href="http://www.history.de/videos/videokatalog/Wissenschaft/video-Jurassic-Fight-Club-Der-pr%C3%A4historische-Riesenhai-Fight-Club-Jurassic-Riesenhai-121613.html" target="_blank" class="liexternal">Riesenhai</a> auf eine Größe von knapp 20 Metern, heute gilt jedoch als erwiesen, dass die durchschnittliche Länge des Megalodon bei circa 12 bis 14 Metern, in Ausnahmefällen auch bis zu 18 Metern lag. Er soll dabei ein Gewicht von bis zu 14 Tonnen erreicht haben. Der Megalodon war von seiner Abstammung aus betrachtet ein ganz normaler Knorpelhai, aus diesem Grund sind die einzigen sterblichen Überreste, die von ihm bisher gefunden werden konnten, seine Zähne. Aus deren Größe errechneten Wissenschaftler das mutmaßliche Aussehen des Hais. Im Oberösterreichischen Landesmuseum in Linz steht ein Modell des Hais. Der Kiefer ist dabei so groß, dass ein erwachsener Mann problemlos voll aufgerichtet darin stehen kann.</p>
<h2>Der König der Meere</h2>
<p>Warum der Megalodon heute ausgestorben ist, ist noch nicht bekannt. Es kann sein, dass es im Ozean nicht mehr genug Beute für den Riesenhai gab, der wahrscheinlich Jagd auf kleine und mittelgroße Wale machte. Computerberechnungen zufolgem, soll der Kiefer eine Beißkraft von bis zu 180 Kilonewton (kN) besessen haben, im Vergleich dazu besitzt der weiße Hai nur etwa 18 kN Beißkraft und der Mensch sogar nur 0,8 kN, obwohl der Kiefermuskel der stärkste Muskel im menschlichen Körper ist. Auch die Zähne weisen beeindruckende Maße auf: Der Riesenhai konnte mit seinen bis zu 15 Zentimeter langen Zähnen vermutlich jedes Beutetier töten, das ihm in die Quere kam. Einige Wissenschaftler vermuten, dass der Megalodon noch heute lebt &#8211; zwar nicht in seiner vollen Größe, sie sehen jedoch den weißen Hai als eine kleinere, effizientere Version des Riesenhais an. </p>
<p>Photo: Megalodon pursuing two Eobalaenoptera whales, Autor: Karen Carr, Wikimedia</p>
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		<title>Archäologie &#8211; wissenschaftlich in der Vergangenheit graben</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 13:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Jones</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archäologie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Archäologie ist eine alte und anerkannte historische Wissenschaft. Sie sucht und erforscht Überreste aus der früheren Lebenswelt der Menschheit, die keine schriftlichen Quellen sind. Sobald es sich um schriftliche historische Zeugnisse handelt, ist von Geschichte die Rede. Wissenschaft, die sich mit der Zeit der Menschheit beschäftigt, als es noch keine Bauwerke gab, wird als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fossilien.in/wp-content/uploads/2011/03/argentinien_anden-300x225.jpg" alt="" title="Foto: rm - Fotolia" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-10" /><strong>Die Archäologie ist eine alte und anerkannte historische Wissenschaft. Sie sucht und erforscht Überreste aus der früheren Lebenswelt der Menschheit, die keine schriftlichen Quellen sind. Sobald es sich um schriftliche historische Zeugnisse handelt, ist von Geschichte die Rede. Wissenschaft, die sich mit der Zeit der Menschheit beschäftigt, als es noch keine Bauwerke gab, wird als Ur- und Frühgeschichte bezeichnet. Über Archäologie gibt es zahlreiche wissenschaftliche Bücher und gute Sachbücher.</strong><span id="more-9"></span></p>
<h2>Hobby-Archäologen</h2>
<p>Archäologie ist für Menschen, die sich für die erhaltenen Überreste vergangener Epochen interessieren, eine spannende und interessante Freizeitbeschäftigung. Sie lesen Sachbücher, die die Methoden und Möglichkeiten dieser historischen Wissenschaft beschreiben, und besuchen Ausgrabungsstätten, die für die Allgemeinheit zugänglich sind. Solche Ausgrabungen finden sich sowohl vor der Haustür als auch in Europa und in aller Welt. In früheren Zeiten ließen professionelle und Hobby-Archäologen Mauerreste und Kunstgegenstände von Ausgrabungsstätten in fremden Ländern einfach mitgehen und überließen sie Museen in ihrer Heimat. So brachte Lord Elgin zahlreiche Teile der Akropolis in Athen nach London und Heinrich Schliemann Ausgrabungsfunde wie den Schatz des Priamos von Troja nach Berlin. Heute sind diese Meilensteine der Archäologie im Britischen Museum im Londoner Stadtteil Bloomsbury und im Neuen Museum in Berlin-Mitte auf der Museumsinsel in der Spree zu sehen. </p>
<h2>Gefahren</h2>
<p>Hobby-Archäologen, die heute versuchen, nationale Schätze der Archäologie illegal aus dem Land zu schmuggeln, begeben sich in Gefahr: Länder wie Ägypten und Türkei, Griechenland und Italien, aus denen besonders häufig antike Überreste entwendet werden, haben mittlerweile strenge Gesetze, die solche illegalen Ausfuhren mit Gefängnis oder einer hohen Geldstrafe belegen. Auch asiatische und amerikanische Länder reagieren entsprechend. Derartige Fälle sorgen immer wieder für Schlagzeilen in den Medien. Wer sich für berühmte Schätze der Archäologie etwa von den Pyramiden in Ägypten oder dem antiken Forum Romanum in Rom interessiert, sollte sich auf den Erwerb entsprechender Nachbildungen beschränken.</p>
<h2>Nicht immer spektakulär</h2>
<p>Archäologie beschränkt sich nicht nur auf die weltberühmten Ausgrabungen spektalulärer Tempelanlagen in aller Welt, sondern findet jeden Tag vor unserer Haustür hat. Wer auf dem Land wohnt und seinen Garten umgräbt, oder mit aufmerksamem Blick über ein frisch gepflügtes Feld geht, kann mit etwas Glück eine archäologische Entdeckung machen: Alte Münzen, Tongeschirre aus dem Mittelalter oder Schmuck aus der Keltenzeit werden auf diesem Wege nicht selten ans Licht befördert. Wenn man sich mit entsprechender Fachliteratur kundig macht, kann man auch als Hobby-Archäologe mit etwas Übung die Funde zeitlich einordnen, ihren Verwendungszweck erkennen und Bruchstücke bestimmten Gegenständen zuordnen. Eine solche Betätigung schärft den Blick für die Vergangenheit unserer Vorfahren. Man kann die Funde auch bei den entsprechenden Denkmalbehörden oder im Museum abgeben und schätzen lassen. Sind sie archäologisch bedeutsam, werden sie in den Bestand übernommen und mit dem Namen des Finders im Archiv eingetragen.<br />
Es gibt auch Möglichkeiten, die Liebe zur Archäologie zu einem Beruf zu machen. An vielen Universitäten kann man Archäologie studieren und später als Archäologe für ein Museum oder als Ausgrabungsleiter arbeiten. Dafür sind Abitur und Lateinkenntnisse Voraussetzung. Wer nicht studieren möchte, kann sich zum Grabungstechniker ausbilden lassen, der als Praktiker den Archäologen bei seiner Ausgrabungstätigkeit unterstützt.</p>
<p>Foto: rm &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Archäologie studieren</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 14:04:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Jones</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archäologie]]></category>
		<category><![CDATA[Archäologie studieren]]></category>

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		<description><![CDATA[Archäologie ist im Vergleich zu den anderen Wissenschaften ein noch recht junges Fach, trotzdem ist es unmöglich, sich mit allen Zeitaltern der Menschheitsgeschichte gleichzeitig zu befassen, daher gliedert sie sich in verschiedene Fachbereiche. Allgemein betrachtet gilt ihr Interesse allein dem Menschen, seinen Lebensbedingungen und seiner Kultur. Grundlagen für die Forschungen sind alle Spuren, die er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fossilien.in/wp-content/uploads/2011/03/aethopien-300x196.jpg" alt="" title="Foto: Thomas Leonhardy - Fotolia" width="300" height="196" class="alignleft size-medium wp-image-13" /><strong>Archäologie ist im Vergleich zu den anderen Wissenschaften ein noch recht junges Fach, trotzdem ist es unmöglich, sich mit allen Zeitaltern der Menschheitsgeschichte gleichzeitig zu befassen, daher gliedert sie sich in verschiedene Fachbereiche. Allgemein betrachtet gilt ihr Interesse allein dem Menschen, seinen Lebensbedingungen und seiner Kultur. Grundlagen für die Forschungen sind alle Spuren, die er hinterlassen hat, zum Beispiel Überreste von Gebäuden, Werkzeugen oder Gebrauchsgegenständen.</strong><span id="more-12"></span></p>
<h2>Fachgebiete</h2>
<p>Unterteilt wird die Archäologie entweder regional wie bei der Ägyptologie oder thematisch wie bei der Christlichen Archäologie. Die Voraussetzungen, um Archäologie studieren zu können, sind unterschiedlich. In manchen Fachrichtungen müssen das Graecum und das Latinum nachgewiesen werden oder können bis zur Zwischenprüfung nachgeholt werden, Archäologie studieren ist zum Teil aber auch mit weniger guten Sprachkenntnissen möglich. Archäologie studieren kann man an Universitäten, es werden Bachelor- und Masterstudiengänge sowie die Magisterstudiengänge angeboten. Beim Bachelor beträgt die Regelstudienzeit sechs Semester, beim Master vier Semester. Um nach dem Studium eine Arbeitsstelle zu finden, sollte darauf auch noch die Promotion folgen. An den meisten Universitäten werden jedoch Magisterstudiengänge angeboten, hier ist die Regelstudienzeit neun Semester, in der Realität werden aber durchschnittlich elf bis dreizehn Semester benötigt. Beim Magister wird neben der Archäologie noch ein weiteres Fach belegt, für den wissenschaftlichen Bereich zum Beispiel Geologie oder für eine spätere Lehrtätigkeit zusätzlich Pädagogik.</p>
<h2>Studiengänge</h2>
<p>Die Studiengänge, in denen man Archäologie studieren kann, sind folgende: Ur- und Frühgeschichte, Mittelalterarchäologie, Klassische Archäologie, Provinzialrömische Archäologie und Ägyptologie, weiterhin kann man Christliche Archäologie, Vorderasiatische Archäologie, Altamerikanistik und Vergleichende Archäologie studieren. Ur- und Frühgeschichte kann man auch als Vor- und Frühgeschichte oder Prähistorische Archäologie studieren. Sie untersucht die Anfänge der Menschheit, beginnend bei der Altsteinzeit vor mehr als 2,4 Millionen Jahren bis zum Beginn der Jungsteinzeit, der auf etwa 8000 v. Chr. datiert wird. Forschungsgegenstände sind vor allem Überreste von Siedlungen, Knochen, Keramiken und sonstige Artefakte. Die Mittelalterarchäologe, auch Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit genannt, arbeitet auf die gleiche Weise wie die Prähistorische Archäologie, es kommen allerdings noch Schrift- und Bildquellen hinzu. Zeitlich geht es hier um die Epoche vom 6. bis zum 15. Jahrhundert.</p>
<h2>Klassische Archäologie</h2>
<p>Wer sich vor allem für die antiken Kulturen der Griechen und Römer interessiert, sollte die Klassische Archäologie studieren. Sie beginnt mit der Kultur der mykenischen Zeit ab etwa 1700 v. Chr. und endet mit dem 6. Jahrhundert nach Christus. Die Tätigkeit in der klassischen Archäologie besteht neben der Feldarbeit auch sehr stark aus Bibliotheksrecherche, da es viele Schriftstücke aus dieser Zeit gibt. Auch sind Bauten und Statuen erhalten, wodurch diese Fachrichtung mit der Kunstgeschichte verwandt ist. Aus dieser Zeit werden nur die nordwestlichen römischen Provinzen in der Provinzialrömischen Archäologie separat erforscht, von Interesse ist in diesem Fachgebiet hauptsächlich das Alltagsleben. Die Ägyptologie erforscht die altägyptische Hochkultur vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. Um dieses Fachgebiet der Archäologie studieren zu können, muss man sprachbegabt sein, denn für die Forschung sind Kenntnisse der alten ägyptischen Sprachen zwingend notwendig. Die Altamerikanistik befasst sich mit der Kultur Amerikas in der präkolumbianischen Zeit. Schwerpunkt sind vor allem Hochkulturen wie die Maya, Azteken und Inka. Und die Vorderasiatische Archäologie studieren sollte derjenige, der sich für den Orient vor der Ausbreitung des Islam interessiert.</p>
<p>Foto: Thomas Leonhardy &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Fossilien sammeln</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Mar 2011 14:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Jones</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Fossilien sammeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Menschen gehen dieser Beschäftigung nicht nur in der Form eines Hobbys nach, sondern verdienen damit auch ihren Lebensunterhalt. Fossilien erlauben einen Einblick in längst vergangene Zeiten und offenbaren Wissenschaftlern und Forschern oft wichtige Details und Informationen über Tiere, Pflanzen und auch Menschen. Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt lassen sich Fossilien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fossilien.in/wp-content/uploads/2011/03/fossil-199x300.jpg" alt="" title="Foto: jakezc - Fotolia.com" width="199" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-19" /><strong>Viele Menschen gehen dieser Beschäftigung nicht nur in der Form eines Hobbys nach, sondern verdienen damit auch ihren Lebensunterhalt. Fossilien erlauben einen Einblick in längst vergangene Zeiten und offenbaren Wissenschaftlern und Forschern oft wichtige Details und Informationen über Tiere, Pflanzen und auch Menschen. Nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt lassen sich Fossilien sammeln. Für jedermann ist diese Beschäftigung möglich, da diese weder Vorkenntnisse, noch große finanzielle Mittel verlangt.Wer sich für das Fossilien sammeln interessiert, der ist hier genau richtig. Im folgenden werden viele wichtige Informationen zu dieser Thematik genannt.</strong><span id="more-18"></span></p>
<h2>Nicht nur für Profis</h2>
<p>Nicht nur Wissenschaftler und Forscher beschäftigen sich mit dem Sammeln und Untersuchen von Fossilien. Auch viele Amateure haben hier ihre Leidenschaft entdeckt. Die Natur hält viele solcher geschichtlichen Überbleibsel bereit und ermöglich somit jedem Menschen, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Immer häufiger wird das Fossilien sammeln auch Kindern zugänglich gemacht. Die Heranwachsenden haben so nicht nur die Möglichkeit, die Natur aktiv und selbständig zu entdecken, sondern auch ein Gefühl für die Entwicklung der Erde zu erlangen. Für diese Art von Entdeckungsreisen für Kinder stehen in der Bundesrepublik viele Gelände zur Verfügung, die nicht selten von pädagogischen Personal betreut werden. Selbstverständlich stehen solche Angebote nicht nur Kindern, sondern auch Jugendlichen und Erwachsenen zur Verfügung. Jeder Interessierte kann sich hier mit dieser Thematik auseinander setzen und natürlich auch selbst in Aktion treten. Dabei kommt der Spaß für Jung und Alt nicht zu kurz. Fast von selbst lernt man dabei viel über die Vergangenheit der Erde.</p>
<h2>Werkzeuge</h2>
<p>Fossilien sammeln gestaltet sich meist relativ einfach. Oft wird hierfür nur das geeignete Werkzeug, also Hammer und Maisel und viel Geduld benötigt. Nicht immer wird man fündig, wenn man sich mit Fossilien sammeln beschäftigt. Wer seine Chancen auf einen entsprechenden Fund erhöhen möchte, sollte bestimmte Gebiete aufsuchen, die sich für Fossilien sammeln besonders eignen. In diesem Zusammenhang ist zum Beispiel das Altmühltal zu erwähnen. Hier wird man beim Fossilien sammeln schnell fündig und kann sich so über schöne Funde freuen. Wer nicht aus dieser Region kommt, muss deshalb nicht auf ein solches Erlebnis verzichten. In der gesamten Bundesrepublik Deutschland gibt es eine Vielzahl solcher Gebiete, die eine intensive Beschäftigung mit diesem Thema möglich machen. </p>
<h2>Im Internet informieren</h2>
<p>Möchte man mehr über dieses Thema in Erfahrung bringen, so hilft oft ein Blick in das World Wide Web. Hier lassen sich viele andere Lokalitäten ausfindig machen, die sich für das Fossilien sammeln besonders eignen. So vermarkten viele Unternehmen, Institutionen und Vereine heutzutage bestimmte Gebiete. Hier wird nicht nur das nötige Material, sondern oft auch geschultes Personal zur Verfügung gestellt. Dieses hilft bei der Suche nach Fossilien und erhöht damit auch die Chance des Erfolgs. Um solche Lokalitäten ausfindig zu machen, erkundigt man sich am besten mit Hilfe der entsprechenden Internetpräsenzen. Hier findet man alle wichtigen Informationen die man benötigt. Wie man sehen kann, ist das Sammeln von Fossilien für jeden geeignet. Neben dem Erwerb von neuem Wissen erhält man dadurch auch meist schöne Andenken, die sich in den eigenen vier Wänden gut zur Geltung bringen lassen.</p>
<p>Foto: jakezc &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Fossilien &#8211; Zeugen früheren Lebens</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Jan 2011 14:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Prof. Jones</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geologie]]></category>
		<category><![CDATA[Fossilien]]></category>

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		<description><![CDATA[Fossilien haben ihren Namen von dem lateinischen Wort fossilis, das übersetzt gegraben oder ausgegraben bedeutet. Früher wurden sie auch Petrefakt genannt, was von dem griechischen Wort für Stein herrührt. Sie sind versteinerte Spuren von Leben und damit ein Zeugnis der Erdgeschichte mit einem Alter von mindestens 12.000 Jahren. Für die Fossilwerdung sind ganz spezielle Bedingungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.fossilien.in/wp-content/uploads/2011/03/atacamawueste-300x200.jpg" alt="" title="Foto: raike_99 - Fotolia" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-16" /><strong>Fossilien haben ihren Namen von dem lateinischen Wort fossilis, das übersetzt gegraben oder ausgegraben bedeutet. Früher wurden sie auch Petrefakt genannt, was von dem griechischen Wort für Stein herrührt. Sie sind versteinerte Spuren von Leben und damit ein Zeugnis der Erdgeschichte mit einem Alter von mindestens 12.000 Jahren. Für die Fossilwerdung sind ganz spezielle Bedingungen notwendig, sodass Wissenschaftler davon ausgehen, dass weit unter einem Prozent aller Tier- und Pflanzenarten, die es jemals gegeben hat, auch als Fossil erhalten sind. Auch die fossilen Energieträger wie Torf, Braunkohle, Steinkohle, Erdgas und Erdöl gehören dazu, da sie aus abgestorbenen Pflanzen entstanden sind.</strong><span id="more-15"></span></p>
<h2>Definition</h2>
<p>Die Bezeichnung Fossil geht auf den deutschen Wissenschaftler Georgius Agricola zurück, der auch der &#8220;Vater der Mineralogie&#8221; genannt wird und der als erster diesen Namen in seinem Werk mit dem Namen De natura fossilium benutzte. Zunächst wurde der Begriff weit gefasst, erst im Laufe der Zeit wurde er nur noch auf Funde angewandt, die ein Zeugnis für früheres Leben darstellen. In der Biologie und der Paläontologie wird noch weiter zwischen fossilen und rezenten Lebewesen unterschieden. Als fossil werden nur solche bezeichnet, die vor dem Beginn des Holozäns, also vor etwa 11.600 Jahren ausstarben, wohingegen Lebewesen als rezent bezeichnet werden, wenn sie auch heute noch existieren oder erst während des Holozäns ausstarben.</p>
<h2>Unterteilung</h2>
<p>Eine Unterteilung erfolgt in Körper- und Spurenfossilien, Steinkerne, Inkohlungen und Einschlüsse. Körperfossilien können vollständige Körper oder Körperteile sein, nur selten sind Weichteile eines Lebewesens erhalten. Zu den Spurenfossilien gehören alle Spuren, die ein Lebewesen hinterlässt, jedoch nicht das Lebewesen selbst. Das können Fußabdrücke oder sonstige Bewegungsspuren, Kot, Eier, Nester oder andere Wohnspuren sein. Steinkerne entstehen bei der langsamen Verwesung eines Lebewesens, das einen Hohlraum im Gestein hinterlässt, in den Silicium einsickert. Einschlüsse, auch Inklusen genannt, entstanden durch den Baumharz aus früheren Zeiten. Dieser war sehr zähflüssig und verwandelte sich mit der Zeit in Bernstein, der eine feste Substanz hat und die Überreste des Lebewesens dadurch in sich konserviert. Bernstein kann ein Alter von bis zu 260 Millionen Jahren haben. Bei der Inkohlung werden Pflanzen zunächst in Huminsäure und Torf verwandelt, danach in Braunkohle, Steinkohle und Anthrazit und teilweise auch in Graphit. Dabei verflüchtigt sich das Wasser und der Anteil an Kohlenstoff wird immer größer. Graphit besteht aus fast 100% Kohlenstoff.</p>
<h2>Lebende Fossilien</h2>
<p>Weiterhin gibt es noch die lebenden Fossilien, das sind die Tier- und Pflanzenarten, die es bereits seit langem gibt, die sich aber im Laufe der Zeit nur unwesentlich verändert haben. Bei den Tieren gehören zu dieser Gruppe Krokodile und Schildkröten, bei den Pflanzen sind der Ginkgo biloba und der Urweltmammutbaum lebende Fossilien. Eine weitere Unterscheidungsmöglichkeit ist ihre Größe. Makrofossilien sind so groß, dass man sie mit bloßem Auge erkennen kann. Für Mikrofossilien dagegen wird schon ein Mikroskop benötigt und Nannofossilien sind nur durch ein Elektronenmikroskop sichtbar. Fossilien zeigen das vielfältige Leben auf der Erde zu verschiedenen Zeiten. Sie geben uns eine Vorstellung davon, wie viele Tier- und Pflanzenarten schon im Laufe der Zeit entstanden und wieder vergangen sind. Auch die Evolutionstheorie stützt sich bei ihrer Forschung auf solche Funde und nutzt sie zur Erklärung ihrer Theorien.</p>
<p>Foto: raike_99 &#8211; Fotolia</p>
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